Iohexol-Zwischen produkt 5-Amino-N,N'-bis(2,3-dihydroxypropyl)-2,4,6-triiodo-1,3-benzenedicarboxamid
Iohexol/Isoversol-Zwischen produkt 5-Amino-N, N'-bis(2,3-dihydroxypropyl)-2,4,6-triiodo-1,3-benzenedicarboxamid
Isoversol-Zwischen produkt (auf Ordnungs basis) N, N'-Bis (2,3-Dihydroxypropyl)-5-(Glycoloyl amino)-2,4,6-triiodoisophthalamid
Iopamidol Zwischen produkt (auf der Grundlage der Reihenfolge) 5-Amino-2, 4,6-triiodoisophthalsäure
Iopamidol Zwischen produkt (auf der Grundlage der Reihenfolge) 5-Amino-2, 4,6-triiodisophthaloylsäure di chlorid
Diethylen triamin penta essigsäure (DTPA)
2021/04/01
Zu Zwecken der medizinischen Bildgebung wird eine bestimmte Substanz in den menschlichen Körper eingeführt, um den Bildkontrast lokaler Gewebe zu verändern. Diese Substanz wird als „Contrast Media“ bezeichnet. Jodhaltige Kontrastmittel sind die am häufigsten verwendeten Röntgenkontrastmittel und zugleich das grundlegende diagnostische Medikament für die kardiovaskuläre Bildgebung unter Röntgenstrahlung.
Seit seiner Entwicklung hat derjodhaltiger Röntgenkontrastfarbstoffeinen Entwicklungsprozess von ionisch zu nicht-ionisch, von hyperton zu hypoton und zu isoton durchlaufen:
(1) Das hypertone Kontrastmittel ist ein ionisches Monomer und sein osmotischer Druck beträgt das 5- bis 7-fache des Plasmadrucks; aufgrund der relativ häufig auftretenden Nebenwirkungen wird es derzeit nur noch selten eingesetzt.
(2) Das hypotone Kontrastmittel ist dadurch gekennzeichnet, dass sein osmotischer Druck deutlich niedriger ist als der des ionischen hypertonen Kontrastmittels (wie Diatrizoat-Meglumin). Es umfasst zwei Arten von Kontrastmitteln: nicht-ionische Monomere und ionische Dimere. Sein osmotischer Druck beträgt etwa das Zweifache des Plasmadrucks.
(3) Das isotone Kontrastmittel wurde entwickelt, um den osmotischen Druck nach dem hypotonen Kontrastmittel weiter zu senken. Das isotone Kontrastmittel ist ein nicht-ionisches Dimer, dessen osmotischer Druck dem Plasmadruck entspricht.
Gemäß derIohexol-Packungsbeilage, ist die Grundstruktur des derzeit klinisch verwendeten jodhaltigen Iohexol-Kontrastmittels 3-Acetyl-2,4,6-tribenzoesäure, bei der es sich um einen Benzolring mit 3 Jodatomen handelt. Entsprechend verschiedener Eigenschaften können Kontrastmittel in monomere und dimere Kontrastmittel, ionische und nicht-ionische jodhaltige Kontrastmittel sowie hypertone, sub-hypertone und isotone Kontrastmittel eingeteilt werden (Tabelle 1).
Tabelle 1 Klassifikation und physikalisch-chemische Eigenschaften häufig verwendeter jodhaltiger Kontrastmittel
Struktur und Klassifikation |
Allgemeiner Name |
Molekülmasse |
Jodgehalt (mg/ml) |
Osmotischer Druck (mOsm/kg H₂O) |
Erste Generation: hypertone ionische Monomere |
Meglumin Diatrizoat |
809 |
306 |
1530 |
Zweite Generation: sub-hypertone nicht-ionische Monomere |
Iohexol |
821 |
300 350 |
680 830 |
Iopamidol |
777 |
300.370 |
616 796 |
|
Iopromid |
791 |
300 370 |
590 770 |
|
Ioverol |
807 |
320 350 |
710 790 |
|
Iomeprol |
777 |
300 400 |
521 726 |
|
Hypotone ionische Dimere |
Ioxaglat |
1270 |
320 |
600 |
Dritte Generation: isotone nicht-ionische Dimere |
Iodixanol |
1550 |
320 |
290 |






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